Ein Bodden ist ein vom offenen Meer durch Landzungen abgetrenntes Küstengewässer an der Ostsee. Oft besteht nur eine schmale Verbindung . Eine kleinere Bucht innerhalb dieser Bodden wird auch als Wiek bezeichnet.
Durch Küstenausgleich seit der letzten Eiszeit, lagerten sich durch die Erosion abgetragene Materialien der Küste in anderen Gebieten wieder an. Es entstanden somit die typischen Landzungen der südlichen Ostseeküste und die dahinter liegenden Boddengewässer . So gesehen sind die Boddengewässer – in geologischen Zeiträumen betrachtet – sehr junge Bildungen. Sie haben einen geringeren Salzgehalt als die Ostsee, da einmündende Fließgewässer laufend Süßwasser liefern und der Wasseraustausch mit dem offenen Meer lediglich über die Flutrinnen erfolgen kann. Es entstand eine weltweit einzigartige Flora und Fauna.
Die Boddengewässer sind auch bedeutende Lebensräume für viele Vogelarten und insbesondere wichtige Rastplätze für Zugvögel wie Kraniche und viele Gänsearten. Dies war auch ein Grund für die Errichtung des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft zwischen dem Darß und der Insel Rügen.
Bedeutende Boddengewässer liegen an der südlichen Ostsee in Vorpommern zwischen Rostock und der Insel Usedom, so unter anderem:
Rund
um die Insel Rügen:
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Insel
Usedom:
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Darß-Zingst:
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