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Insel Rügen - Deutschlands größte Insel

"Findling Halbinsel Zudar - Gelbes Ufer" -  Geschützte Findlinge auf der Insel Rügen     

 

Findling Halbinsel Zudar am Gelben Ufer
Geotop: Größe Umfang Volumen Petrographie Herkunft Alter Lage:
G2 85 ca.4,1x3,4x1,7m ca.11,2 m ca. 14,0m³ Syenogranit Roter Växjö-Granit aus Smaland ca.1650 Mio.Jahre 54°14'50,90''N 13°25'30,90'' E

Die Halbinsel Zudar liegt im südlichsten Teil der Insel Rügen und dieser Findling wiederum liegt im östlichten Teil dieser Halbinsel im Flachküstenbereich des Gelben Ufer. Er ist nur über Feldwege von der Ortschaft Grabow kommend zu erreichen. Dieses Gebiet gehört zu den abgelegenen und ruhigen Ecken Rügens. Das Großgeschiebe liegt unmittelbar am Ufer und ist der südlichst gelegene Findling der Insel. Sein Ursprung ist die Region Småland in Schweden und er gehört zur Gruppe der Växjö - Granite. Der graue bis hellblaue Quarzstein ist sehr zerklüftet und an der Oberseite befinden sich drei Bohrlöcher. 

 Findlinge auf Rügen

Findling: "Möwenstein"  Findling: "Schwanenstein"  Findling: "Insel Rügen - allgemeine Beschreibung "

 

 


 

 

 

 

 

Der Möwenstein befindet sich im Westteil der Insel Rügen und ist auch der einzige nennenswerte Findling in diesem Bereich. Die meisten Findlinge liegen im Nordosten und Südosten der Insel Rügen. Im Vogelschutzgebiet des Nationalparks "Vorpommersche Boddenlandschaft", liegt dieser ursprünglich von der Insel Bornholm stammende Granitbrocken  auf Rügens kleiner Schwesterinsel der Insel Ummanz.

Direkt am Deich bei Tankow, unweit der Aussichtsplattform für die Vogelbeobachtung, ist dieses aus mehreren Teile bestehend Geschiebe nicht leicht zu finden. Auf der Findlingsoberfläche sind einige Bohrlöcher angebracht, des weiteren liegen größere Bruchstücke direkt neben dem Stein, welcher auch einige Klüfte aufweist. Es ist anzunehmen, dass versucht wurde  Baumaterial durch Sprengung zu gewinnen. Warum es nun dazu letztendlich nicht kam ist unbekannt. Eine Frost-verwitterung, wie z.B. durch das Ausdehnen des gefrierenden Wasser während der Wintermonate in den Bohrlöchern wird zukünftig die Verwitterung schneller vorantreiben.

 

 

 
 

 

 
 

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